Percussionklasse

Seit dem 07.09. 2011 gibt es an unserer Schule eine Percussionklasse, in der 14 Mädchen und 14 Jungen unterschiedliche Rhythmen und Trommeln verschiedener Kulturräume erlernen.
Die Musikklasse stellt einen „Erweiterten Musikunterricht“ dar. Das heißt, zum regulären zweistündigen Musikunterricht werden 2 Stunden zusätzlich erteilt. Die zwei Stunden berechnen sich wie folgt:
Die erste Stun de befreit die Schülerinnen und Schüler von der vorhandenen Wahl-Pflicht-AG. Die zweite Stunde wird von einer der drei Lernstunden (Hausaufgabenstunden) zur Verfügung gestellt. Für Material (Schlegel, Instrumentenbau etc.) werden pro Monat 10,00 € in Rechnung gestellt. Am Ende der Orientierungsstufe gehen die Instrumente in das Eigentum der Eltern/Kinder über.
Den Schülerinnen und Schüler wird durch den systematischen Aufbau eines alle Schülerinnen und Schüler umfassenden Klassenensembles die Möglichkeit gegeben werden, verschiedene Instrumente zu bauen, zu erlernen und zu spielen. Ensemblearbeit und Instrumentalunterricht sind ständig auf einander bezogen und ergänzen sich kontinuierlich.
Präsentationen sind hier zu bewundern.
Mit Beginn des Schuljahres 2012/13 ist der zweite Jahrgang aufgenommen worden. Leider kam in diesem Schuljahr aufgrund zu geringer Anmeldezahlen keine Percussionklasse zu stande. Ich hoffe aber, dass sich dies mit dem nächsten Schuljahr ändern wird.
ACHTUNG:
Auch für das nächste Schuljahr 2014/15 ist der Aufbau einer neuen Percussionklasse geplant. Wenden Sie sich bitte dirakt an mich oder an die Anne-Frank- Realschule Bochum
Zielsetzung:
Im Blickfeld der Unterrichtbarkeit wird den Kindern über zwei Jahre ein umfassender Einblick in die Welt der Schlaginstrumente gegeben. Der Kurs ist 100% praxisorientiert, d.h. an ausgewählten Stücken unterschiedlicher Kulturen werden die Kinder alle Instrumente kennen und spielen lernen.
Inhalte:
- Rhythmus
- Einsatz von Körperinstrumenten
- im Sitzen Rhythmen einüben - Rhythmen auf verschiedenen Körperinstrumenten spielen - verschiedene Rhythmen bestimmten Körperinstrumenten zuweisen - Rhythmen in der Bewegung einsetzen - Rhythmusmustern in verschiedenen Spielformen (Vor-, Nachmachen)
- Rhythmusmuster und Sprache
· Liedtexte klatschen, stampfen... lassen · Rhythmusmuster mit Sprache unterlegen
- Drum-Set

- Aufbau
- Spieltechnik
- Geschichte
- Orchesterinstrumente
- kl. Trommel
- gr. Trommel
- Becken
- Triangel etc.
- Mallets - Stabspiele

- Latin-Percussion
- Guiro
- Sambainstrumente
- Kongas
- Berimbao
- u.v.m.

- Afo-Percussion
- Kpanlogo
- Djembe
- Glocken
- Dundun
- u.v.m.
- Alltags- bzw. Schrottinstrumente
- Instrumentenbau aus Alltagsmaterialien
- Projekte nach "Stomp"
- Projekte nach "Blue Men Group"
- Offene Projekte
Voraussetzungen:
Teamfähigkeit und die Bereitschaft, sich in ein Ensemble ein zu bringen sind die Grundvoraussetzung. Die Rhythmusarbeit erfordert ein relativ hohes Maß an motorischer Grundkompetenz (sich zu einer Musik bewegen können, einfache Rhythmen nachklatschen können o.ä.), außerdem wird den Schülerinnen sehr viel Disziplin abverlangt, ihren Bewegungsdrang zu kanalisieren und kreativ in Musik um zu setzen.
Vorbereitungsworkshop
Um spätere Enttäuschungen zu vermeiden, sollten alle interessierten Schülerinnen und Schüler vor Beginn des Schuljahres an einem Vorbereitungsworkshop teilnehmen. Dabei sollen sie die Gelegenheit haben, verschiedene Instrumente aus zu probieren und sich selbst zu testen, ob sie dafür geeignet sind. Die Beratung erfolgt durch den Lehrer. DieserWorkshop wird voraussichtlich an zwei oder drei Tagen (Nachmittags) im Juli stattfinden.
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